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Ab Februar 1912 wurde in Erfurt mit dem Bau der Braunen Linie begonnen. Die Strecke zwischen der Blücherstraße und der Kavalleriekaserne wurde erstmals zweigleisig ausgebaut. Am 26. Mai 1912 war die neue Strecke fertiggestellt. Mit neuen Triebwagen und Beiwagen konnte die Strecke eröffnet werden. Nach sechsjähriger inflationsbedingter Unter - brechung, wurde die Strecke 1924 wieder vollständig befahren. Durch die Umstellung der Linienbezeichnungen von Farben auf Ziffern um 1930 wurde daraus die Linie 4 und ab 1942 die Linie 3. Im Jahr 1943 entsteht, an der inzwischen umbenannten Endstelle Jägerkaserne, die erste Wendeschleife für die Straßenbahn. Nach dem Ende des Zweiten Welt - krieges wird der südliche Endpunkt der Linie 3 in Käthe Kollwitz Straße umbenannt. Mit der Fertigstellung der Endstelle Melchendorfer Straße im Dezember 1979 wird die alte Endstelle aufgehoben und später zurückgebaut. Der zuletzt sehr schlechte Zustand der Gleisanlagen führte dazu, daß zu diesem Endpunkt nie Tatra Wagen verkehrten. Das Foto zeigt den Triebwagen 109 zusammen mit Beiwagen 253, bei einer Sonderfahrt im Oktober 1976, an der Endstelle Käthe Kollwitz Straße.
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